Rückblick Herbstkongress

Die Referenten waren hochkarätig

Am Freitag Bruno Huber, PC Solothurn, der die Möglichkeiten der Integration von behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen im „Das Andere Lager“ aufzeigte und Hans-Jörg Arnold, Präsident PC Oberwallis, der uns aufzeigte, wie er mit seiner Paraplegie zurechtkam und wie sehr der Sport ihm dabei half.

Am Samstag der oberschenkelamputierte mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Lukas Christen (Wer ist eigentlich mehr behindert – ich als Amputierter oder Sie, wenn sie in den Spiegel schauen?), der Sportwissenschaftler Claudio Perret (Behinderten –Leistungssport: Es ist Leistungssport auf höchstem Niveau – jedes Detail zählt, auch die Fussstellung des Rollstuhlfahrers im Windkanal) und der Kölner Biomechaniker Peter G. Brüggemann (am Beispiel Pistorius: Wegen der grossen Energierückgewinnung kann Laufen mit Prothesen gegenüber Validen nicht mehr fair sein).

Die Tagesmoderatorin Susy Schär führte brillant durch den Tag und wusste als Leiterin des Rundtischs aus den Teilnehmern, der blinden Triathletin Chantal Cavin, Lukas Christen, dem Olympiasieger 1988 und Delegationschef Paralympics Hippolyt Kempf und dem langjährigen Leiter der Sportmedizin Nottwil Matthias Strupler eine Vielzahl von teils sehr persönlichen Statements herauszukitzeln, die jedem der gespannt zuhörenden TeilnehmerInnen Aspekte einer möglichen Integration und Inklusion von Behinderten aufzeigte und emotionale Hemmschwellen abbauen half. Die Nichtbehinderten haben an diesem Tag von den „Behinderten“ sehr viel lernen dürfen, insbesondere auch, wie eine Behinderung nicht zuletzt dank Sport überwunden werden kann, aber auch, dass die Panathlon-Bewegung einiges mehr dazu beitragen kann.

(Text: Regine Grohe)