News

12. Juni – Panathlon Day

Am 12. Juni wird in aller Welt der “Panathlon Day” gefeiert. Bei allen Clubs von Panathlon International wird daran erinnert, dass am
12. Juni 1951 in Venedig die auf ehrenamtlicher Arbeit beruhende Service-Organisation für Sport gegründet wurde.
Die Idee, den “Panathlon Day” einzuführen, lancierte der Distrikt Brasilien während des Panamerikanischen Kongresses Ende 2017 in Recife.
Es gilt die Wurzeln jenes längst vergangenen 12. Juni 1951 wieder zu entdecken und mit verschiedenen Veranstaltungen die Verbreitung der panathletischen Ideale in der Welt des Sports zu intensivieren. Diese Ideale beinhalten Freundschaft, gegenseitigen Respekt, Korrektheit, Fairplay und Fairness in Breiten- und Spitzensport sowie den Einsatz des Sports als aussergewöhnliches Erziehungsmittel. Der Panathlon Club Zug lebt u.a. diese Ideale vor.  Er hat setzt sich dieses Jahr besonders für die Inklusion aller Sportler und Sportlerinnen in allen Sportarten ein, ganz im Sinne des olympischen Eides der „Special Olympics“ :
„Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben!“

Wegen der kurzfristigen Festlegung des „Panathlon Day“ auf den 12. Juni sind an diesem Tag in Zug jedoch keine zusätzlichen Aktivitäten geplant.

Zuger erobern Rapallo!

PI Präsident Pierre Zappelli heisst die Zuger Delegation persönlich willkommen!
Dichtes Gedränge am Hauptsitz des Panathlon International
PI Präsident Pierre Zappelli bewirtet seine Gäste höchst persönlich!
Die Zuger PC-Delegation ante portas!

 

 

Daniala Diaz, Haedcoach Women Swiss Ice Hockey

Donnerstag 15. März 2018 beim Panathlonclub Zug zu Gast!

Sie wird von ihren Anfängen als Spielerin beim EV Zug (vier Meistertitel), über ihre Zeit bei den ZSC Lions als Chef-Trainerin (vier Meistertitel); von Olympia 2006 als Spielerin bis hin zu ihrem Einsatz als Haedcoach bei den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang zu berichten wissen.

Wir freuen uns!

„Prix Panathlon 2017“

 

Der Sieger/die Siegerin steht fest!
Ist es eine verdiente Persönlichkeit aus den Reihen des LKZ oder des EVZ ? Oder geht der Preis Richtung Handball oder wiederum an eine der Randsportarten?
Das Rätsel wird am 2. Februar anlässlich der „Zuger Sportnacht“ zusammen mit dem Gewinner/die Gewinnerin des kantonalen Sportpreises gelüftet!
Sport verbindet!

 

Gesucht: Persönlichkeit und Sportförderer

«Prix Panathlon Zug»

Der Panathlon Club Zug verleiht an der Sportnacht jeweilen den «Prix Panathlon Zug» an eine Persönlichkeit, die sich um die Sportförderung im Kanton Zug verdient gemacht hat. Die Zuger Bevölkerung kann beim kantonalen Amt für Sport oder beim Vorstand des Panathlon Club Zug (praesident@panathlonzug.ch)  bis am 28. Dezember 2017 Vorschläge für mögliche Preisträgerinnen und Preisträger einreichen. Die Vorschläge werden vom Vorstand des Panathlon Clubs Zug beurteilt. Die Jury schlägt ihren Mitgliedern die Nominierten (maximal drei) vor. Mit Mitgliederbeschluss wird die Preisträgerin/der Preisträger bestätigt. Um von der Jury nominiert werden zu können, müssen die Vorgeschlagenen folgenden Bedingungen genügen:

  • Im Kanton Zug wohnhaft und/oder für einen Zuger Verein/den Zuger Sport tätig bzw. tätig gewesen
  • Langjährige (> 8 Jahre), mehrheitlich ehrenamtliche Tätigkeit im Sportbereich (zum Beispiel als Trainer, Präsident, Schiedsrichter, Sportlehrer, Veranstalter, sonstiger För-derer des Zuger Sports und/oder des Fairplay-Gedankens im Sport)
  • 100 h jährliche Freiwilligenarbeit (noch immer oder in der Vergangenheit)

 

 

Rückblick Herbstkongress

Die Referenten waren hochkarätig

Am Freitag Bruno Huber, PC Solothurn, der die Möglichkeiten der Integration von behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen und Erwachsenen im „Das Andere Lager“ aufzeigte und Hans-Jörg Arnold, Präsident PC Oberwallis, der uns aufzeigte, wie er mit seiner Paraplegie zurechtkam und wie sehr der Sport ihm dabei half.

Am Samstag der oberschenkelamputierte mehrfache Weltmeister und Olympiasieger Lukas Christen (Wer ist eigentlich mehr behindert – ich als Amputierter oder Sie, wenn sie in den Spiegel schauen?), der Sportwissenschaftler Claudio Perret (Behinderten –Leistungssport: Es ist Leistungssport auf höchstem Niveau – jedes Detail zählt, auch die Fussstellung des Rollstuhlfahrers im Windkanal) und der Kölner Biomechaniker Peter G. Brüggemann (am Beispiel Pistorius: Wegen der grossen Energierückgewinnung kann Laufen mit Prothesen gegenüber Validen nicht mehr fair sein).

Die Tagesmoderatorin Susy Schär führte brillant durch den Tag und wusste als Leiterin des Rundtischs aus den Teilnehmern, der blinden Triathletin Chantal Cavin, Lukas Christen, dem Olympiasieger 1988 und Delegationschef Paralympics Hippolyt Kempf und dem langjährigen Leiter der Sportmedizin Nottwil Matthias Strupler eine Vielzahl von teils sehr persönlichen Statements herauszukitzeln, die jedem der gespannt zuhörenden TeilnehmerInnen Aspekte einer möglichen Integration und Inklusion von Behinderten aufzeigte und emotionale Hemmschwellen abbauen half. Die Nichtbehinderten haben an diesem Tag von den „Behinderten“ sehr viel lernen dürfen, insbesondere auch, wie eine Behinderung nicht zuletzt dank Sport überwunden werden kann, aber auch, dass die Panathlon-Bewegung einiges mehr dazu beitragen kann.

(Text: Regine Grohe)