Olympia – ein Traum wird wahr

Nach 112 Jahren wurde Golf wieder olympisch. Fabienne In-Albon gehörte zu den 60 Sportlerinnen, die sich für das olympische Golfturnier in Rio qualifizierten. Sie war Gast beim Panathlon-Club Zug.

Fabienne In-Albon zeigte am Treffen des Panathlon-Clubs Zug ein beeindruckendes Referat und forderte die Zuhörer mit Ausdrücken wie Birdie, Putting Green oder Chippen und liess auch einen Blick in die Zukunft zu. So investiert sie wöchentlich zwischen 35 bis 40 Stunden in ihr Golfspiel und davon alleine 12 in die Fitness. Um auf dem Platz über Stunden hinweg volle Konzentration bringen zu können, braucht es vor allem mentale Stärke. Hinzu kommen Physiotherapie, Athletiktraining und Massagen. Letzteres wird oft mit Neid zur Kenntnis genommen. Dabei sind Massagen nicht nur angenehm, sondern oft auch mit Schmerzen verbunden.

Golf als Beruf Seit Fabienne 10 Jahre alt ist, spielt sie Golf. Angefangen hat alles im Golfclub Ennetsee als Juniorin, und mit der zunehmenden Freude am Spiel stellte sich auch der Erfolg ein. 2012 wechselte Fabienne In-Albon ins Profilager und bereut diesen Schritt keinen Moment. Die wichtige Suche nach Sponsoren ist alles andere als einfach. Denn die Golfturniere finden nicht vor der Haustüre statt, und Reisen rund um den Erdball sind nicht billig. Präsldsnt Nlcolas Betechart überrelcht Fablenne In-Albon slnen Blumenstrauss.   Blld: FD Dennoch schaut Fabienne zuverA sichtlich in die Zukunfi. «Ich stehe mit allen Sponsoren und Gönnern in persönlichem Kontakt, das gehört zu meiner Philosophie. Für mich ist es wichtig, dass wir eine grosse Familie sind.» Gelebter Traum Ihr Leben als Profigolferin bezeichnet Fabienne als gelebten Traum. Diesen will sie bis Tokio 2020 weiterleben. Auf ihrer Schweizer Fahne steht in grossen Buchstaben: Rio 2016 – Dream it, believe it, do it -— l will. «Für Tokio brauche ich nur das Wort Rio auszuwechseln», meint Fabienne schmunzelnd. Für dieses Ziel wünscht sie sich nichts sehnlicher, als von VerletA zungspech verschont zu sein. Die Rückenverletzungen und insbesondere die Borreliose—Erkrankung Anfang Jahr liessen in Rio keine Bestleistungen zu und sind auch Grund für die aktuelle Trainingspause. «Ab 2017 möchte ich wieder auf die Tour zurückkehren», meint Fabienne und drückt ihren Glücksbringer Lucky Luke an sich, einen Plüschkoala aus Australien, welcher steter Begleiter ist.

Für den Panathlon-Club Zug: Beat Fridli